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HUNDERTACHTZIG GRAD

GESCHICHTEN
GEGEN
DEN HASS

In Deutschland brennen Flüchtlingsheime, manchmal auch Autos von AfD-Politikern. In Chemnitz marschieren Neonazis, in Hamburg randalieren Linksautonome. Die Rechten schreien „Volksverräter“ und die Linken „Pack“. Die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich, der Hass wächst und immer öfter schlägt er um in Gewalt, vor allem von rechts. Auch in den USA, Frankreich, Großbritannien und anderswo scheint es die Gesellschaften zu zerreißen und überall schauen wir Menschen zu: unsicher, verängstigt und vor allem ratlos. Können wir gar nichts tun? Doch, können wir.

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Folge 01


Folge 01

Foto: Bastian Berbner

01. "Harald, ich glaub, wir kriegen Zigeuner"

Der Rentner Harald Hermes will keine Muslime in Deutschland, denn die streben seiner Meinung nach die Weltherrschaft an. Er mag auch keine Roma, denn die hält er für Betrüger. Dann ziehen in der Hamburger Reihenhaussiedlung, in der er mit seiner Frau lebt, hunderte Flüchtlinge ein. Plötzlich muss er seinen Alltag mit Menschen teilen, die er hasst.


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Folge 02


Folge 02

Foto: Bastian Berbner


02. Mit Axt und Tütensuppe

Ein ostdeutscher Extremsportler hat eine verrückte Idee. Er fliegt mit zwei Neonazis und zwei Linksradikalen nach Afrika und wandert mit ihnen durch die Wüste. Geführt werden sie von einem namibischen Häuptlingssohn. Dann fällt einer vom Esel. Außerdem: Wie der Antisemitismus in einem mecklenburgischen Gefängnis eine Freundschaft formt.


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In dieser Folge kommt ein Neonazi zu Wort, der spricht wie Neonazis sprechen. →Hier gibt es eine beleidigungsfreie Version dieser Folge.
Folge 02

Foto: Bastian Berbner

Folge 03


Folge 03

Foto: Bastian Berbner

03. Wenn böse Menschen lächeln

Es ist der schlimmste Sommer seines Lebens. In der dänischen Kleinstadt Aarhus wird Jamal von seinen Mitschülern gemobbt, von seinem Schuldirektor beleidigt und von Polizisten gedemütigt. Dann stirbt seine Mutter. Er sieht nur noch einen Ausweg – dem Ruf seiner Religion zu folgen und zum Terroristen zu werden. Er ist 20 Jahre alt und bereit zu töten. Dann klingelt sein Telefon.

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Folge 04


Folge 04

Foto: Bastian Berbner


04. "Politiker ekelten mich an"

Der Briefträger Finbarr O’Brien war ein irischer Wutbürger. Er schimpfte über Politiker und hatte manchmal das Gefühl, es besser zu können. Dann bekam er die Chance, es zu beweisen. Sein Land bat ausgerechnet ihn, über eine der umstrittensten politischen Fragen mitzuentscheiden: Sollen homosexuelle Paare heiraten dürfen? Finbarr hatte dazu eine klare Meinung.

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Folge 04

Foto: Bastian Berbner

Folge 05


Folge 05

Foto: Privat

05. "Journalisten sind wie Junkies"

Als Oliver Pohl seinen Job als Pressesprecher der Kieler Polizei antritt, nimmt er sich vor, so transparent wie möglich zu sein. Er will den Journalisten sagen, was er weiß und darauf vertrauen, dass sie vernünftig mit den Informationen umgehen. Genau das macht er am Morgen des 26. Februar 2016 und bringt so einen Strudel aus Hysterie und Rassismus in Gang, der ihn zu dem macht, was er nie sein wollte.

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Folge 06


Folge 06

Foto: Bastian Berbner


06. "Herz gut, alles gut"

Silvia Knaus war einsam. Es ist nicht einfach, Menschen kennenzulernen, wenn man im Rollstuhl sitzt, vor allem in einem Schweizer Bergdorf. Auf der Suche nach einem Ausweg stößt sie auf einen Zeitungsartikel. Am nächsten Tag wählt sie eine Telefonnummer und wird hineingezogen in ein Experiment, das nicht weniger will als das Gesetz der Großstadt zu revolutionieren. Silvias Leben ändert sich daraufhin grundlegend.

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Folge 06

Foto: Privat

Folge 07


Folge 07

Foto: Bastian Berbner

07. Die Geburt eines Volkes

In den 1960ern wurden in Afrika Dutzende Länder unabhängig. Alle versprachen sich Wohlstand und Entwicklung. Die meisten versanken in Gewalt. Eines löste das Versprechen aber ein – mit einer Politik, die für einzelne Menschen ein Fluch war und für die Gesellschaft ein Segen. Die letzte Folge dieses Podcasts taucht ein in das wohl erfolgreichste Nationbuilding-Projekt der jüngeren Geschichte.

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